Fachtag Diversität & Inklusion

WIRD VERSCHOBEN – EIN NEUER TERMIN FOLGT.


Allgemeines

Am 2. April 2020 findet von 9.00-17.00 Uhr in den Räumlichkeiten der Schule am Enser Tor (Enser Straße 8, 34497 Korbach) ein erster Fachtag zu Diversität & Inklusion statt.
Dieser Fachtag ist eingebettet in die Tage der Diversität im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Er wird veranstaltet von dem Verein der Freunde und Förderer der Mathias-Bauer-Schule sowie dem Beratungs- und Förderzentrum Waldeck-Frankenberg. Der Fachtag richtet sich an PädagogInnen und pädagogisch Interessierte. Die Workshops werden bei der hessischen Lehrkräfteakademie akkreditiert.

Ein Großteil der Kosten der Veranstaltung wird vom Verein der Freunde und Förderer der Mathias-Bauer-Schule getragen – an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

Anmeldung

Anmeldeschluss ist der 9. März 2020. Die Vergabe der Teilnehmerplätze erfolgt nach Eingang der Anmeldung.
Bitte nutzen Sie das im Flyer abgedruckte Anmeldeformular oder die Möglichkeit der Online-Anmeldung weiter unten.

Bitte überweisen Sie zeitgleich mit Ihrer Anmeldung einen Teilnahmebeitrag von 20 Euro an den

Förderverein der MBS
IBAN DE45 5236 0059 0005 0320 32
Verwendungszweck „Fachtag Diversität“

Wir versuchen Ihren Anmeldewünschen zu entsprechen. Sollten wir diese nicht ermöglichen können, werden wir Sie spätestens bis zum 15. März per E-Mail kontaktieren – bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse auf der Anmeldung hierzu an!

Mittagessen & Teilnahmebescheinigung

Im Teilnahmebeitrag ist ein Mittagessen enthalten, dieses können Sie in der Mittagspause in der Korbacher Jugendherberge – schräg gegenüber der Schule – einnehmen. Sie erhalten bei Ihrer Ankunft in der Schule am Enser Tor (ab 8.00 Uhr) einen entsprechenden Gutschein für das Essen sowie eine Teilnahmebescheinigung.

Flyer mit Anmeldeformular

Download
flyer_fachtag.pdf
Adobe Acrobat Dokument 319.4 KB

Beschreibung der Workshops

Ganztägige Workshops

G01 Kieler Leseaufbau

Zielgruppe: Lehrkräfte im Grundstufen-/Grundschulbereich

Der Kieler Leseaufbau (KLA) ist ein stark strukturiertes Programm insbesondere für Kinder mit größeren Leselernschwierigkeiten. Es eignet sich besonders für den inklusiven Unterricht. Das Wortmaterial ist in Stufen (vom Einfachen zum Schweren) gegliedert. Der KLA wird von speziellen Lernprinzipien wie z. B. Silbenarbeit und Lautgebärden begleitet. Um die Prinzipien mit Leben zu füllen, werden einfache Spielideen vorgestellt und ausprobiert.

Der strukturierte Aufbau bietet vielfältige Möglichkeiten, jedes Kind entsprechend seines Lern- und Leistungsvermögens zu unterstützen und Lernerfolge kleinschrittig aufzubauen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die theoretische und praktische Einführung des Kieler Leseaufbaus und die Anwendung unterschiedlicher Spiel- und Übungsformen.

Referentin: Iris Vollstedt, LRS-Training e.V.

G02 Mainzer Schultraining zur Essstörungsprävention

Zielgruppe: Lehrkräfte Sek1, Schulsozialarbeiter*innen, Schulpsycholog*innen

Was ist Mai Step?

Das Mainzer Schultraining zur Essstörungsprävention „MaiStep“ richtet sich an Schüler*innen der 7. und 8. Jahrgangsstufe. In fünf interaktiv, erlebnisorientiert und multimedial gestalteten Doppelstunden erwerben Schüler*innen wichtige Kompetenzen zum Schutz vor Essstörungen. Das modularisierte Programm wird von geschulten Lehrkräften, Schulsozialarbeiter*innen oder Schulpsycholog*innen im Klassenverband durchgeführt und wurde für die Integration in den Regelunterricht konzipiert. Die Wirksamkeit des Programms wurde im Rahmen einer groß angelegten randomisiert kontrollierten Studie evaluiert.

Im ersten Teil des Ganztagsworkshops erfahren Sie zunächst Fakten über die verschiedenen Krankheitsbilder im Essstörungsspektrum, deren Entstehung, Entwicklung und Verlauf. Sie diskutieren nützliche Strategien im Umgang mit betroffenen Schüler*innen. Im zweiten Teil sammeln Sie praktische Erfahrungen rund um die Inhalte und Materialien von MaiStep und werden mit dem Ablauf des Programms vertraut gemacht. Die Teilnahme qualifiziert Sie, MaiStep an Ihrer Schule durchzuführen.

Referentin: Verena Ernst, M.Sc. Psych., Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Uni Mainz, Psychologische Psychotherapeutin i.A.

G03 Pädagogische Präsenz und Autorität durch Beziehung – Wege in einen entspannteren Unterrichtsalltag

Zielgruppe: Lehrkräfte

Das Konzept der Pädagogischen Präsenz wird wirksam, wenn Schüler*innen sich ihrer Verpflichtung zum Unterricht und zur konstruktiven Mitarbeit entziehen. Es geht von den Lehrkräften aus, dient der Stärkung der eigenen Selbstachtung und Selbstwirksamkeit und damit einem konstruktiven Schulklima.

Ziel des Konzepte ist es mehr Handlungssicherheit und –spielraum im Umgang mit herausfordernden schulischen/pädagogischen Situationen zu erlangen.

Der Ganztagsworkshop führt in das Konzept der Päd. Präsenz ein und zeigt einen dritten Weg zwischen Kampf und Flucht auf. Die Grundpfeiler der Präsenz werden vorgestellt und in praktischen Übungen erfahrbar gemacht. Sie lernen, wie sie aus destruktiven Kämpfen aussteigen können und wie sich durch eine wertschätzende Haltung und konstruktiven Widerstand wieder wirkungsvolle Handlungsoptionen eröffnen.

Referentin: Brigitte Schiffner, Leiterin des Systemischen Institut Kassel, Diplom Sozialpädagogin, Dipom Soziologin, Dipl. Supervisiorin, Systemische Beraterin, Therapeutin, Elterncoach



Halbtägige Workshops

H01 Herausforderndes Verhalten – das eigene Verständnis erweitern, Handlungsoptionen hinzugewinnen

Zielgruppe: Lehrkräfte

Unterrichtsstörungen können das Lehren und Lernen beschwerlich und belastend machen und sich auf die Qualität des Unterrichts auswirken. Für den Umgang mit Störungen und Konflikten im Unterricht gibt es keine Patentrezepte, aber Ansätze zum Verständnis, zu veränderten Handlungsweisen und damit auch zur Entlastung. Diesen wollen wir im Rahmen des Workshops nachgehen.

Die Fortbildung soll dazu beitragen, dass die Teilnehmer*innen

  • sich mit möglichen Gründen für herausforderndes Verhalten beschäftigen;
  • die eigenen Prinzipien und Vorstellungen der bisherigen Problemlösungsversuche reflektieren und alternative Handlungsmöglichkeiten entwickeln;
  • verschiedene Ansätze zur Prävention (Classroom-Management) und Intervention (Achtsamkeit und Wertschätzung in der Kommunikation) praxisorientiert kennen lernen.

Referentin: Claudia Federolf, Didaktische Werkstatt Goethe-Universität Frankfurt

H02 Schwierigkeiten beim Umgang mit Zahlen in der Sekundarstufe 1 – Diagnose und Förderung


Zielgruppe: Lehrkräfte SEK 1

Auch in der Sekundarstufe I gibt es Schüler*innen mit besonderen, ganz grundsätzlichen Schwierigkeiten beim Umgang mit Zahlen und beim Rechnen. Hinzu kommt, dass nicht alle Betroffenen bereits in der Grundschule erkannt wurden.

Die Teilnehmer*innen erwerben Kenntnisse darüber, welche grundsätzlichen Rechenschwierigkeiten bestehen können. Es erfolgt eine Einführung in diesbezügliche Diagnose- und Fördermöglichkeiten.

Außerdem werden Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen für den Umgang mit den genannten Schwierigkeiten in der Sekundarstufe I vermittelt.

Referentin: Viola Weißig, Didaktische Werkstatt Goethe-Universität Frankfurt

H03 Mathe hand"greiflich" – Finger dürfen benutzt werden…

Zielgruppe: Lehrkräfte

Das Spiel mit Zahlen und Rechenoperationen be“greiflich“ machen und sich auf diese Weise zum Symbolischen vorarbeiten! In dem Workshop steht das Material, mit dem Mathematik begreiflich gemacht werden kann, im Vordergrund. An verschiedenen Stationen werden die schriftliche Addition sowie die Subtraktion handhabbar geübt, um sie danach zu verschriftlichen. Ergänzt werden die Stationen mit mathematischen Versuchen und Spielen – Sie erleben ein Spielfeld der Mathematik.

Referentin: Katrin Knoche, Projektbüro für Individuelle Förderung Nordhessen

H04 Was unterscheidet den Intelligenztest WISC IV von WISC V?

Zielgruppe: Förderschullehrkräfte, Schulpsycholog*innen

Der WISC V stellt eines der häufigsten eingesetzten Intelligenztestverfahren zur differenzierten Erfassung kognitiver Fähigkeiten dar.

Im Worksshop soll es um die Weiterentwicklung von WISC IV zu WISC V, damit einhergehende Veränderungen und Möglichkeiten der Auswertung und Interpretationsansätze, gehen.

Im ersten Schritt wird der Test in seinem Aufbau dargestellt, hiernach soll die Durchführung und Auswertung miteinander besprochen werden, um daran anschließend Interpretationsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Referentin: Kristine Mende, Pädagogische Mitarbeiterin der Uni Gießen, Abteilung Förderpädagogische und klinische Kinder und Jugendpsychologie

H05 Gewaltfreie Sprache im Unterricht

Zielgruppe: Erzieher*innen, Lehrkräfte

Durch Reflexion auf die unterschiedlichen Elemente kommunikativer Situationen und einer deutlicheren Unterscheidung zwischen Wahrnehmungen, Gefühlen und Bedürfnissen kann sich die eigene Haltung innerhalb eines Gesprächs, zum Gesprächsgegenstand, dem Gegenüber und der eigenen Rolle so verändern, dass flexiblere, gelingende und auch ‚gewaltlosere‘ Formen der Verständigung möglich werden.

In dem Workshop sollen zunächst die Grundannahmen und Konzepte (Sprachstile, Gefühlsentstehung, Unterscheidung Gefühle und Bedürfnisse, die Rolle von Wertschätzung und Empathie…) vermittelt und dann an alltäglichen Kommunikationssituationen ausprobiert werden.

An wen richtet sich der Workshop? An jeden, der/die verstehen will, warum Gespräche manchmal scheitern, warum er oder sie missverstanden wird oder warum es manchmal so schwerfällt, sich selbst verständlich zu machen.

Referentin: Sigrun Mützlitz, Studium der Philosophie, Politikwissenschaft, Soziologie, Psychologie und ev. Theologie (Dipl.Soz.-Wiss.) sowie der Sozialen Arbeit und Erziehung (Diplom). Lehrerin (Sek.I) für Deutsch, Geschichte, Politik und Ethik, Förderschullehrerin für den Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung.

H06 Schüler*innen aus dem Autismus-Spektrum im inklusiven Setting

Zielgruppe: Erzieher*innen, Lehrkräfte

Immer mehr Menschen werden - nicht zuletzt aufgrund veränderter Diagnosekriterien und erhöhter Aufmerksamkeit für dieses Behinderungsbild - mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) diagnostiziert. Das Wissen über die besondere Wahrnehmungsverarbeitung von Menschen mit ASS und die daraus resultierenden Schwierigkeiten in der Bewältigung des Alltags ist allerdings nur bedingt verbreitet.

In diesem Workshop soll es darum gehen, die Auswirkungen von Autismus-Spektrum-Störungen auf das Lernen, die Kommunikation und die Alltagsbewältigung kennen zu lernen und anhand von Filmbeispielen besser zu verstehen. Der auch für den Schulalltag praktikable pädagogische Ansatz „TEACCH“ wird zudem praxisbezogen vorgestellt.

Referentin: Dr. Ursula Braun, Förderschulkonrektorin Karl-Preising-Schule

H07 (Kinder-) Trauer nach Suizid

Zielgruppe: Erzieher*innen, Lehrkräfte

Jährlich sterben ca. 10.000 Menschen in Deutschland durch Suizid. Laut Weltgesundheitsorganisation erleben im Durchschnitt sechs Menschen einen solchen Suizid als "traumatisches Ereignis", darunter viele Kinder. Das Thema löst in der Gesellschaft meist viel Unsicherheit und Sprachlosigkeit aus, ganz besonders wenn Kinder zu den Betroffenen zählen. Leider wird es deshalb oft nicht ausreichend thematisiert, dabei ist dies nicht zuletzt für die emotionale Entwicklung der Kinder entscheidend.

Bei diesem Workshop wollen wir uns dem Thema der Kindertrauer, insbesondere nach Suizid, nähern, Fragen klären, eigene Erfahrungen reflektieren und über Hintergründe aufklären. Da bislang wenig Materialien zum Themenkomplex verfügbar sind, werden wir uns exemplarisch das Kinderbuch „Eule Milly und ein Koffer voller Fragen – Was Pippa über Suizid lernte“ ansehen und Methoden für die Arbeit mit trauernden Kindern kennenlernen. Ganz im Sinne „Reden anstatt zu schweigen, fragen anstatt zu ignorieren“ soll das weit verbreitete Tabu-Thema ein kleines Stück durchbrochen werden, auch im schulischen Kontext.

Referentin: Katharina Hohmann ist Psychologin und Trauerbegleiterin für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zusammen mit der Illustratorin Carolin Gallacher hat sie das Kinderbuch „Eule Milly und ein Koffer voller Fragen - Was Pippa über Suizid lernte“ entwickelt.

H08 "Papas Seele hat Schnupfen" – Umgang mit Kindern, deren Eltern psychisch erkrankt sind

Zielgruppe: Erzieher*innen, Lehrkräfte

Ca. 5 Kinder einer Klasse sind statistisch gesehen betroffen von der Situation, dass ein Elternteil psychisch erkrankt ist. Doch gerade psychische Erkrankungen gelten als großes Tabuthema. In den Familien wird die Problematik oft verschwiegen oder mit den Kindern redet keiner, um sie zu schonen. Dabei bekommen sie alles mit, sind verunsichert, weil sie die Reaktionen der Eltern nicht einordnen können und fühlen sich schuldig. Unausgesprochen gilt oft die Regel, die Probleme der Familie nicht nach außen zu tragen, so dass die Last des Schweigenmüssens die Kinder doppelt drückt und sie sich auch von außen keine Hilfe holen können. Dies führt die betroffenen Kinder in einen emotionalen Dauerstress.

Viele Kinder übernehmen die Verantwortung, die Ihre Eltern eigentlich innehaben sollten. Doch wie können Lehrkräfte mit der besonderen Situation dieser Kinder noch besser umgehen? Wie wird Schule noch mehr zu einer Ressource für diese Kinder?

Anhand des Bilderbuchs „Papas Seele hat Schnupfen“ wollen wir uns gemeinsam dem Thema nähern und nach Strategien suchen, die betroffene Kinder und somit auch betroffene Lehrkräfte entlasten können.

Referentin: Claudia Gliemann, Autorin des Buches „Papas Seele hat Schnupfen“, N.N., Psychologe/in

H09 Warum tickt Mohammed anders als Christian? – Erfolgreiche Beratung und individuelle Förderung in ethnisch heterogenen Gruppen

Zielgruppe: Lehrkräfte, Schulpsycholog*innen

In der Integrationsdebatte wird i.d.R. ein großer Schwerpunkt auf die Notwendigkeit des sprachsensiblen Unterrichts gelegt. Bevor jedoch ein sprachsensibler Unterricht greift, ist es sinnvoll, zunächst die häufig sehr unterschiedlichen Arten der Kinder-, Jugend- und schulischen Erziehung aus anderen Ländern zu betrachten. Denn Sprache ist nicht nur reine Übersetzung von Wörtern, sondern es schwingen auch immer Sichtweisen und Prägungen mit, die vom Empfänger ganz anders verstanden werden, als sie vom Absender gemeint sind - und umgekehrt. In dieser Fortbildung werden die unterschiedlichen kulturell geprägten Erziehungsstile inklusiver (Schwerpunkt: muslimisch geprägt) - und exklusiver Gesellschaftsformen, sowie die jeweiligen Emotionen, klar benannt und verglichen - ohne eine Wertung vorzunehmen. Dadurch werden sprachliche und verhaltensbedingte Missverständnisse bewusst gemacht und Fragen aufgeworfen. Über einen diskursiven Austausch werden den Teilnehmenden fremde und eigene Hintergründe in einem anderen Licht erscheinen, Impulse für entspanntere Beratungsgespräche mit Schüler/-innen und Eltern sowie für den Umgang mit Konfliktsituationen entstehen.

Referentin: Doris Ayaita, Projektbüro für individuelle Förderung Nordhessen

H10 Antisemitismus hat viele Gesichter – Umgang mit Antisemitismus in der Schule

Zielgruppe: Lehrkräfte

Offener Judenhass ist in Deutschland heutzutage verpönt - zumindest vordergründig. Dennoch äußert er sich gegenwärtig auf vielfältige Weise. Auch im Schulalltag treten antisemitische Äußerungen vom Schimpfwort bis hin zur Verschwörungstheorie auf. Hier setzt der Workshop an: Was bedeutet eigentlich Antisemitismus? In welchen Codes und Andeutungen wird Antisemitismus heute geäußert? Was hat Antisemitismus möglicherweise mit mir selbst zu tun?

In der Fortbildung erfahren Lehrkräfte, woran sie spezifische Formen antisemitischer Einstellungen erkennen können und welche Funktionen und Motive hinter diesen Ressentiments stehen können.

Referentin: Dr. Maria Seip, Leitung Büro Nord- und Osthessen des Zentrums für politische Bildung und Beratung Hessen

H11 Projekt KIWI – "Kinder und Jugendliche Willkommen"

Zielgruppe: Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte

KIWI steht für die Begriffe Kultur, Interkulturalität, Werte und Initiative.

Das KIWI-Projekt setzt sich für die Einbindung von Integration und interkulturellem Lernen im schulischen Alltag ein. Es richtet sich an weiterführende Schulen und Grundschulen in ganz Deutschland.

KIWI betont Stärken und Gemeinsamkeiten, schafft Erfolgserlebnisse für Kinder und Jugendliche und schließt alle mit ein – egal welcher Herkunft. Der Fokus liegt dabei auf der Arbeit mit allen Schülerinnen und Schülern und Lehr- oder anderen Fachkräften, die interessiert sind an interkulturellen Themen.

Nähere Infos unter: www.care.de/care-hilfe/bildung-in-deutschland/integrationsprojekt-kiwi

In der Fortbildung für Lehr- und andere Fachkräfte stellen wir das KIWI-Projekt vor und geben Hintergrundinformationen, Theorien und Methoden für den Unterrichtseinsatz zum Interkulturellen Lernen und der Integrationsförderung. Lehr- und Fachkräfte werden für die Lebensrealitäten von zugewanderten Schülerinnen und Schüler sensibilisiert und auf die Arbeit und die damit einhergehenden Herausforderungen in diversen Klassen- und Schulgemeinschaften vorbereitet.

Referentin: Susanne Lellek, Care Deutschland e.V.

H12 Vorurteilen in die Que(e)re kommen

Zielgruppe: Lehrkräfte

Wer ist eigentlich „divers“? Wer hat bei all den Begriffen noch den Durchblick? Welche sexuellen Orientierungen gibt es? Wie sieht geschlechtliche Vielfalt aus? Was bedeutet ein Coming-Out? Was bedeutet trans*? Und was ist eigentlich „normal“? - Queere Themen lösen bei Lehrenden und Lernenden oft Unsicherheit aus, doch mit dieser Unsicherheit ist niemand alleine. In unserem Workshop vermitteln wir ein gutes Basiswissen über und im Umgang mit Themenkomplexen, um die sonst oft herumgeredet wird. Wir besprechen Klischees und Stereotype und beleuchten die Zusammenhänge zwischen Geschlecht, Gender und sexueller Orientierung.

Referentin: Susanne Umscheid, Koordination LSBT*IQ Netzwerk Nordhessen |


Anmeldeformular

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.


Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr oder zahlen Sie hier per PayPal.

Teilnahmegebühr Fachtag

20,00 €


Tagungsort: Schule am Enser Tor, Korbach